Der Film

 

Auf­stieg und Fall von Hugo Koblet, dem James Dean des Schwei­zer Radsports

Der Schwei­zer Rad­renn­fah­rer Hugo Koblet gewinnt 1950 völ­lig uner­war­tet als ers­ter Aus­län­der den Giro d’Italia. Der Bäcker­sohn aus dem Zür­cher Kreis “Cheib“ wird schlag­ar­tig welt­be­rühmt. Die Frauen lie­gen dem schö­nen und welt­ge­wand­ten Koblet zu Füßen, die Rad­sport­welt bewun­dert ihn für sei­nen ele­gan­ten Fahr­stil und die Presse reibt sich ob sei­ner zahl­rei­chen Eska­pa­den die Hände. Nach dem Sieg der Tour de France ein Jahr spä­ter nimmt sein Höhen­flug ein vor­schnel­les Ende – er rui­niert sich mit Doping­miss­brauch die Gesund­heit. Zwar geniesst Koblet bis zum Ende sei­ner sport­li­chen Kar­riere noch einige glanz­volle Jahre an Sechs­ta­ge­ren­nen und eta­bliert sich durch seine Hei­rat mit dem Man­ne­quin Sonja Bühl auch auf gesell­schaft­li­chem Par­kett. Als der noto­risch groß­zü­gige Frau­en­held jedoch bald dar­auf vor dem Ruin und der Schei­dung steht, rast er mit sei­nem Sport­wa­gen in einen Baum. Ob es sich dabei um einen Selbst­mord oder einen Unfall han­delt, ist bis heute ungeklärt.

Regis­seur Daniel von Aar­burg erzählt das legen­den­um­rankte Leben des “Pédal­eur de Charme“ mit Ori­gi­nal­auf­nah­men aus den Nach­kriegs­jah­ren, nach­ge­stell­ten Schlüs­sel­sze­nen und Inter­views mit Zeit­zeu­gen wie Koblets gros­sem Kon­tra­hen­ten Ferdy Kübler.